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04/01/11

Gründung einer Arbeitsgruppe für ein nationales Fördermodell für die Umschulung von Tänzerinnen und Tänzern in der Schweiz.

Nun, da in der Schweiz Berufsausbildungen für TänzerInnen geschaffen wurden und der Bühnentanz als  Beruf schweizweit anerkannt ist ; nun, da das Kulturfördergesetz verabschiedet wurde,  wünscht Danse Suisse, dass das Gespräch über ein nationales Fördermodell für die Umschulung von Berufstänzerinnen und Berufstänzern aufgenommen wird.
Danse Suisse hat Karine Grasset und die Association pour la Reconversion des Danseurs Professionnels (RDP) beauftragt, eine entsprechende Arbeitsgruppe zu gründen und die Diskussionen zu leiten.
Diese Gruppe hat den Auftrag, ein nationales Modell für die Umschulung von Tänzerinnen und Tänzern in der Schweiz zu entwerfen. Dieses Modell wird in einem Schlussbericht präsentiert, welcher die folgenden Punkte beinhalten soll:

  • Dienstleistungen für Tänzerinnen und Tänzer
  • Finanzierungsmodell auf nationaler Ebene
  • Finanzierungsplan
  • Zeitplan für die Umsetzung
  • Strategieentwurf für die Realisierung des Projekts

 


Ziele:

  • Entwurf eines nationalen Fördermodells für die Umschulung von Tänzerinnen und Tänzern in der Schweiz, das in den nächsten Jahren umgesetzt werden kann.
  • Entwurf eines Finanzierunsplans, eines Zeitplans und einer Strategie zur Umsetzung des Projekts.
  • Entwurf zur Organisation und benennen der Verantwortlichen für die Umsetzung des Projekts. 

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Schweizerischer Verband zur beruflichen Neuorientierung professioneller Tänzer/innen (NPT)

(08.12.06) Der Schweizerische Verband zur beruflichen Neuorientierung professioneller Tänzer/Innen (NPT/RDP) hilft am Ende einer Tänzerkarriere, sich neu zu orientieren. Berufsbedingt kann dies schon ab 35 Jahren der Fall sein, wenn der Körper nicht mehr die geforderte Leistung erbringen kann. Der NPT unterstützt die Umschulung der Betroffenen, informiert über Rechte und Pflichten, bietet eine individuelle Evaluation an und hilft, die finanziellen Mittel für eine Weiterbildung aufzutreiben.

Da der Schritt in ein neues Berufsumfeld Teil des Tänzerberufes ist und frühzeitig vorbereitet sein will, ist der NPT bestrebt, bereits während der Ausübung des Berufes in Kontakt mit den Tänzerinnen und Tänzern zu sein.

Der Verband will zudem eine gesamtschweizerische Zusammenarbeit fördern, um möglichst allen Tänzerinnen und Tänzern im In- und Ausland die Umschulung zu erleichtern.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, um Anspruch auf Unterstützung zu haben:

  • Die Tänzerinnen und Tänzer müssen mindestens 30 Jahre alt sein
  • Der Tänzerberuf muss ihre Hauptaktivität gewesen sein
  • Sie dürfen nicht länger als ein Jahr den Beruf aufgegeben haben
  • Sie sind entweder Schweizer Bürger oder tanzen seit mindestens 5 Jahren in der Schweiz

Der NPT hat seinen Sitz im Arsenic, Centre d'art scénique contemporain in Lausanne und steht in engem Austausch mit der Schweizerischen Interpreten-Gesellschaft (SIG), der Association Vaudoise de Danse Contemporaine (avdc), dem Syndicat suisse romand du spectacle und Artos (Association romande technique organisation spectacles). Die Gewerkschaften und Verbände unterstützen den NPT in fachspezifischen Fragen und ermöglichen seine breite Abstützung.

Im Auftrag der Stiftung SIS (Schweizerische Interpretenstiftung) verteilt der NPT einen Unterstützungsbeitrag zur Umschulung zugunsten von Tanzschaffenden in der Westschweiz. In der Deutschschweiz und der italienischen Schweiz führt dieses Mandat der Schweizerische Bühnenkünstlerverband SBKV durch (siehe Tanz als Beruf/ Rechte und Pflichten).

Der NPT ist Mitglied der IOTPD, der International Organization for the Transition of Professional Dancers (siehe Kulturpolitik/ international.)

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