«PLAN D» FÜR DIE DAMPFZENTRALE
Die Stadt Bern hat den kulturellen Betrieb der Dampfzentrale ab 2028 mit dem Konzept «Plan D» an den Verein Dampfzentrale vergeben, der derzeit die Trägerschaft innehat.
Das Projekt «Plan D» wurde im Rahmen einer Ausschreibung von einer neunköpfigen Jury einstimmig ausgewählt. Es dient als Grundlage für die Verhandlungen über einen Leistungsvertrag für den Zeitraum 2028–2030 und zielt darauf ab, die folgenden vier Bereiche zusammenzuführen: Tanz und Performance («House of Dance»), Musik («House of Decibel»), Dimension der Debatte («House of Dialogue») und das «House of Dezentrale».
«Plan D» zeichnet sich durch eine überzeugende Vision und einen hohen künstlerischen Anspruch aus, erklärte die Berner Stadtpräsidentin Marieke Kruit an einer Medienkonferenz. «Es ist ein stimmiges und ausgewogenes Konzept, das Orientierung und Klarheit bietet und von Motivation geprägt ist.» Die Jury würdigte in diesem Konzept die Stärkung des lokalen Schaffens im Tanzbereich und die Fortführung eines soliden Musikprogramms. Sie lobte zudem die klaren Strukturen, das hohe Mass an Professionalität sowie das Bekenntnis zu Zusammenarbeit und Offenheit.